The "beyond" in PbC



Mit dem Erasmus+ Projekt haben wir ein "beyond" zu playing CLIL (http://www.playingclil.eu/de/) hinzugefügt - warum haben wir das getan und was ist das "beyond" in Playing beyond CLIL?





Im Playing beyond CLIL Projekt führen wir mehrere Ansätze zusammen und beziehen sie auf Fachunterricht (innerhalb von CLIL oder anderen Lehr-Lernkontexten). Die Ansätze bieten prinzipienorientierte Möglichkeiten für Schüler*innen, sprachliche und kognitive Werkzeuge zu entwickeln, um dadurch fachspezifischen Kompetenzen aufbauen.


Vor diesem Hintergrund wird deutlich, dass wir damit auch alternative Wege der Lernbegleitung und Rückmeldung finden müssen, die nicht in erster Linie auf schriftliche Tests oder mündliche Prüfungen zurückgreifen.


Unserer Auffassung nach bringt der Ansatz des Dynamic Assessment diese Stränge schlüssig zusammen. Dynamic Assessment bietet hochgradig interaktive und prozessorientierte Werkzeuge, die es den Lernenden ermöglichen, auf kreative Weise zu demonstrieren, was sie gelernt haben und welche Fähigkeiten sie anwenden können. Dies ist zugleich der Kern dramapädagogisch orientierter Herangehensweisen an Lernen – in der Schule wie auch außerhalb.


Drei Schlüsselelemente lassen sich an dieser Stelle benennen:


  1. D – Dynamische Lernbegleitung / Dynamic Assessment (mit dem Schwerpunkt, den einzelnen Lernenden auf lernrelevantes Feedback zu ihrem Fortschritt zu geben)

  2. D – Diskurs (Lernende nutzen ihre vielfältigen sprachlichen und multimodalen Ressourcen, um ihr Verständnis von fachbezogenen Konzepten verbalsprachlich auszudrücken, während sie zugleich entsprechende sprachliche Fähigkeiten und fachliche Kompetenzen entwickeln (languaging))

  3. D – Dramapädagogische Ansätze (mit Fokus auf SWYK, einschließlich kreativem Einsatz von Sprache, Verkörperung und Bewegung)


Alle drei Elemente werden durch theoretische Leitprinzipien für die Gestaltung von Unterrichtspraxis untermauert und die eine Pluriliteracies-Orientierung des Unterrichts zu ermöglichen.


Wir denken, dass der so entstehende Rahmen Raum für alternative Beurteilungsprozesse im Sinne dynamischer Lernbegleitung bietet, die darauf ausgerichtet sind, dass Lernende fachspezifische Kompetenzen in mehr als einer Sprache entwickeln, sei es in CLIL- oder anderen Kontexten.




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